Startseite
Home
Drucken Seite drucken   PDF PDF erstellen     Suche    Kontakt    Impressum    Datenschutz

Aktionswoche "E-Fit"

teaserbild

Sensibilisierung der Miele-Mitarbeiter zu energieschonendem Verhalten am Arbeitsplatz und Zuhause.


In folgenden Bereichen zeigen sich positive Effekte: Die Motivationsmaßnahme gründet in folgenden Anwendungsfeldern:

Energiesparwoche im Miele-Werk Oelde-Lette: Miele-Mitarbeiter sind fit beim Energiesparen
Das Fenster steht auf, die Heizung ist an, auf dem Computer läuft nur der Bildschirmschoner und das Licht brennt. Im Büro ist allerdings niemand, weil alle gerade zur Besprechung zusammensitzen. Die Liste der alltäglichen Energiesünden im Büro ist lang. Bei der Firma Miele soll diese Liste deutlich schrumpfen.
Dabei unterstützt das Unternehmen die Energieagentur NRW, eine Einrichtung des Landes-Wirtschaftsministeriums. Für eine Woche waren die Energiefachleute zu Gast im Miele-Werk in Oelde-Lette, um gemeinsam mit den Mitarbeitern Möglichkeiten zur Energieeinsparung zu ermitteln. Präsentationen von kooperierenden Firmen, ein Workshop und ein Preisausschreiben ergänzten das Angebot in der "E-Fit-Woche".
Die Ergebnisse des Workshops, an dem 12 Mitarbeiter aus allen Bereichen - von der Datenverarbeitung über Konstruktion, Buchhaltung und Labor bis hin zur Lehrwerkstatt - teilnahmen, sollen nicht nur Anregung sein, sondern konkret umgesetzt werden. Damit möglichst viele Mitarbeiter ihr Energiebewusstsein überprüfen, reizte ein Preisausschreiben zum Mitmachen. Hauptpreis: ein Mountainbike.

Schließlich ging es vor allem um die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Ziel dieser Aktionswoche war es, das eigene Verhalten am Arbeitsplatz, im Büro und zu Hause zu überprüfen. Die Fertigung selbst war kein Thema in dieser Woche. Im Miele-Werk in Oelde werden Herde und Backöfen für den internationalen Markt hergestellt. Das Werk selbst ist technisch auf dem neuesten Stand, Betriebstechnik und Produktion sind in Sachen Energieverbrauch so weit wie überhaupt möglich optimiert. Im Großen funktioniert das System schon lange, so läuft die Gebäudebeheizung beispielsweise über Wärmetauscher mit Wärmerückgewinnung und die Beleuchtung wird tageslichtabhängig elektronisch gesteuert. Eine Spitzenlastabschaltung sorgt für die Abschaltung von betriebstechnischen Anlagen (Heizung, Klima, Belüftung) bei Auftreten einer Lastspitze, also extrem hohem Stromverbrauch in der Produktion. Im Kleinen jedoch, im Büro und am Arbeitsplatz wird oft noch sorglos mit dem Strom umgegangen, z.B. wenn der Kaffee den ganzen Tag in der eingeschalteten Kaffeemaschine heiß gehalten wird, statt ihn in eine Warmhaltekanne umzufüllen.
Wenn am Ende des Jahres im Privathaushalt die Stromrechnung ankommt, wissen die wenigsten, wie sie die angegebenen Verbrauchszahlen zu deuten haben. Informationsmaterial der Energieagentur sorgte jetzt bei den Miele-Mitarbeitern für ein besseres Verständnis. Zudem standen drei Fachleute der Agentur, darunter ein Ingenieur, an einem Info-Stand in der Kantine Rede und Antwort.

Heiß begehrt waren die Energiemessgeräte, die für einige Tage an Mitarbeiter verliehen wurden, damit sie zu Hause ihren privaten Stromverbrauch messen konnten. Dabei kam es zu erstaunlichen Ergebnissen. Wer weiß schon, dass etwa Aquarium oder Wasserbett die Stromrechnung verdoppeln können? Oder dass der alte Gefrierschrank, der seit Jahren im Keller steht, so ein Stromfresser ist, dass sich schon längst die Anschaffung eines neuen Gerätes gelohnt hätte?
Besonders scheinbar günstige Haushaltsgeräte sind zumeist echte Energiesünder. Die Verbrauchsunterschiede erscheinen oft als "Stellen hinter dem Komma". Das sollte aber nicht täuschen: Bei Waschmaschinen etwa kostet jede halbe Kilowattstunde Stromverbrauch pro Wäsche in 15 Jahren 180 Euro und ein um 20 Liter höherer Wasserverbrauch kostet in 15 Jahren vermeidbare 192 Euro. Verlässliche Hilfe bei der Auswahl der richtigen, also energiesparenden Hausgeräte bietet neben Tests und Berichten in Fachzeitschriften auch das sogenannte "Energylabel", auch "Euro-Label" genannt. Dieses "Energieetikett" bewertet den Verbrauch auf einer Skala von A wie "außergewöhnlich sparsam" bis G wie "grauenvoll verschwenderisch". Allerdings sollte man beim Vergleich darauf achten, dass man Geräte gleicher Größe und Leistung vergleicht.

Hausgeräte von Miele bekommen durchgängig Bestnoten für Energieeffizienz. Alle Miele-Geschirrspüler und über 90 Prozent der Miele-Waschmaschinen erreichen die Energieeffizienzklasse A. Ähnlich gute Werte gelten für Herde und Backöfen von Miele. Die Verbrauchsdaten sprechen für sich: Bei den im Oelder Werk hergestellten Elektroherden konnte in den vergangenen 20 Jahren eine Reduzierung des Stromverbrauchs um 38 Prozent erreicht werden. Zu den Gründen für diese Energieeinsparung gehören die Weiterentwicklung der Heißlufttechnik, verbunden mit der Möglichkeit der gleichzeitigen Nutzung mehrer Ebenen im Backraum, die Optimierung der Wärmeisolation, die elektronische Temperaturregelung sowie eine automatische Restwärme-Nutzung. Das ist umso bemerkenswerter, da im gleichen Zeitraum der Gebrauchsnutzen der Geräte deutlich erhöht wurde. Ausstattungsmerkmale wie elektronische Uhr, katalytische Reinigung der austretenden Dünste, Kühlluftgebläse (hält die Tür des Backofens beim Betrieb kühl) und eine elektronische Temperaturüberwachung gehören heute zum hohen Standard der Miele-Herde.


Firmenlogo

Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
www.miele.de

Branche: 31 - Herstellung v. Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung
Beschäftigte: 5000 und mehr
Umsatz: 1 Mrd und mehr







Datei erstellt aus der MIMONA-Datenbank www.mimona.de, Stand: 03.07.2022
Copyright © B.A.U.M. e.V. - Alle Rechte vorbehalten!