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ZweitSinn - Nachhaltige Designmöbel

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ZweitSinn fängt da an wo andere Möbel aufhören. Wir schaffen sinnvolle Arbeit für Langzeitarbeitslose und benachteiligte Jugendliche durch die Produktion von Designmöbeln aus gebrauchten Rohstoffen. Unter der Marke „ZweitSinn“ werden öko-effiziente bzw. „nachhaltige“ Designmöbel aus gebrauchten Materialien hergestellt. Dadurch werden das Altmöbel-Abfallvolumen verringert sowie CO2-Emissionen reduziert. Durch den Aufbau eines Netzwerks aus Entsorgern, Designern, Künstlern, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Beschäftigungsgesellschaften und weiteren Akteuren verringert. Durch die Kooperation der verschiedenen Partner im Netzwerk wird gleichzeitig sinnvolle Arbeit und Qualifizierung für Langzeitarbeitslose und benachteiligte Jugendliche geschaffen.


In folgenden Bereichen zeigen sich positive Effekte: Die Motivationsmaßnahme gründet in folgenden Anwendungsfeldern:

Unter der Marke „ZweitSinn“ werden öko-effiziente bzw. „nachhaltige“ Designmöbel aus gebrauchten Materialien in einem Netzwerk aus Entsorgern, Designern, Künstlern, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Beschäftigungsgesellschaften und weiteren Akteuren.

ZweitSinn-Konzept

Durch die Verwendung gebrauchter Materialien für das Design und die Produktion von Möbeln werden das Altmöbel-Abfallvolumen verringert sowie CO2-Emissionen reduziert. Durch die Kooperation der verschiedenen Partner im Netzwerk wird gleichzeitig sinnvolle Arbeit und Qualifizierung für Langzeitarbeitslose und benachteiligte Jugendliche geschaffen.

Das Projekt verfolgt mehrere Ziele:

1.      Es fördert die Umweltkommunikation zu den Problemfeldern Abfall, Abfallvermeidung, Wieder- und Weiterverwendung, kreative nachhaltige Produktdesigns in Schulen.

2.      Es fördert die Kreativität von Designern und Designstudenten beim Entwurf nachhaltiger Produkte aus gebrauchten Materialien.

3.      Es bietet Anreize durch die Ausschreibung attraktiver Wettbewerbe für Schüler/innen, Designer und Künstler sich mit dem Thema "Nachhaltigkeit" zu befassen

4.      Es transportiert die Kernaspekte durch Ausstellungen von Wettbewerbsbeiträgen in öffentlichen Gebäuden und Museen in die breite Bevölkerung.

Umwelteffekte

Jährlich werden ca. 7 Mio. Tonnen Altmöbel entsorgt. 90 bis 95 % davon kommen in die Verbrennung. Diese Menge ist das „Rohstoffpotenzial“ für das ZweitSinn-Netzwerk. Die besten Stücke aus den verbleibenden 90 % werden ausgesucht, auf- oder umgearbeitet oder gar stofflich verwertet, um etwas ganz Neues daraus zu machen. Die Wiederverwendung weggeworfener Dinge verringert nicht nur die Abfallmengen, sondern unterstützt die Bemühungen zur Reduktion von CO2-Emissionen und trägt so dazu bei die Einflüsse auf das Klima zu reduzieren. Durch die Verwendung von Altmaterialien – in der Regel ist dies Holz, es werden aber auch andere Stoffe wieder verwendet – wird die Produktion von neuem Material für Möbel vermieden. Für jedes Kilogramm wiederverwendetes Altholz kann die entsprechende Menge an Neuprodukten eingespart werden. So werden z. B. bei der Produktion von einem Kilogramm neuer Spanplatte fast 350 Gramm CO2 erzeugt.

Beschäftigung und Qualifizierung

Mit der Entwicklung und Umsetzung von Kleinserien für Designmöbel aus gebrauchten Materialien wird sinnvolle Arbeit in Behindertenwerkstätten geschaffen und die Qualifizierung in Beschäftigungsgesellschaften gefördert. Menschen, die man aus der Arbeitslosigkeit entlassen will, qualifizieren sich mit der Entwicklung von Produkten, mit deren Herstellung sie dann anschließend im ersten Arbeitsmarkt beim Handwerker ihren Lohn verdienen können.

Umweltkommunikation

Ein wichtiges Element der Umweltkommunikation im Rahmen des Netzwerks ist die Veranstaltung von Wettbewerben. Bei den bundesweiten Designer- und Schüler-Designwettbewerben werden die TeilnehmerInnen aufgefordert, aus „Abfall“, industriellen oder handwerklichen Produktionsrückständen, Objekte und Gegenstände für den alltäglichen praktischen Gebrauch oder als Dekorations- oder Ausstattungsobjekte zu entwerfen. Auf diese Weise erhält das Projekt sowie Thema "Wiederverwendung" eine breite Aufmerksamkeit, welches über Multiplikatoren (Lehrer, Kommunalpolitiker, lokale Presse) weiter verbreitet wird.


Zur weiteren Information stehen Ihnen folgende Dokumente zur Verfügung:
Pressemitteilung zur Auszeichnung als UN-Dekadenprojekt  DOC (1989 kb)
Das Nationalkomitee der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zeichnet das Projekt „ZweitSinn“ am 26. November 2008 als offizielles Dekade-Projekt 2009/2010 aus. Das Projekt wird am Institut für Umweltforschung (INFU) der Technischen Univer
Pressemitteilung zum Stand auf der imm 2009 Köln  DOC (74 kb)
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert seit 2007 das Projekt „ZweitSinn“, welches das Design von Möbeln aus Recyclingmaterialien zum Ziel hat. Mittlerweile sind die entwickelten Möbel so ansprechend, dass das „ZweitSinn“-Projekt auf der wel

Unter folgenden Hyperlinks finden Sie weiterführende Informationen:
www.zweitsinn.de

Firmenlogo

ZweitSinn
Otto-Hahn-Str. 6
44227 Dortmund
www.zweitsinn.de

Branche: 37 - Recycling
36 - Herstellung von Möbeln, Schmuck, Musikinstrumenten, Sportgeräten
Beschäftigte: 50 - 100
Umsatz: 100000 - 500000







Datei erstellt aus der MIMONA-Datenbank www.mimona.de, Stand: 20.08.2018
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